| Kostensenker Tight Pack | ||
| Das dürfte ein neues Verpackungssystem
nur selten schaffen: Eine Senkung der Verpackungskosten um 80 Prozent gegenüber der
vorherigen Lösung. Mit dem Tight Pack wurde eine solche Kostensenkung erreicht, ohne dass
gegenüber der vorherigen Verpackungslösung, einer Kunststofftasche, funktionelle
Abstriche nötig waren. Der Tight Pack ist eine Präsentationsverpackung für Elektrowerkzeug-Zubehör, sprich für Bohrer. Die Verpackung besteht aus einem Papieretikett und einer tiefgezogen Kunststofffolie aus PET und gehört zur Familie der Blister. Sie zeigt in Machart und Aussehen sowohl Elemente einer Skinverpackung als auch eines Blisters aus Hartfolie. |
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So wird der Tight Pack ähnlich wie
eine Skinverpackung über das verpackte Produkt geformt, wobei aber keine für
Skinverpackungen typische Weich-, sondern eine Hartfolie Verwendung findet. Die zu
verpackenden Bohrer dienen dabei als Formwerkzeug, spezielle Werkzeuge sind nicht nötig.
Nach dem Tiefziehen liegt die Hartfolie dicht am Packgut an und fixiert dieses. Die Folie
bringt die nötige Stabilität in den Tight Pack. Das Papieretikett, das rückseitig auf
den Tight Pack fixiert wird, hat keine tragende Funktion. Es dient als
Originalitätsverschluss und als Informationsträger, wobei das Etikett kurz vor dem
Aufspenden partiell mit individuellen Daten zum Produkt bedruckt werden kann. Hergestellt und befüllt werden die Tight Packs vollautomatisch auf einer eigens dafür entwickelten Verpackungsmaschine. |
Einsender: |
Scintilla AG, Zuchwil HAWERA Probst GmbH Bosch/HAWERA V+E Consult Ergo |
Quelle: Pack Aktuell |
| Prämierung indirekt auch Auszeichnung für gute Teamarbeit | |
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Marcel Aeby, Leiter Verpackung bei der
Scintilla AG, Zuchwil, über die prämierte Präsentationsverpackung für Bohrer: «An dieser neuartigen Verpackungslösung für Bohrer waren neben Mitarbeitern unserer Verpackungsabteilung die Mitarbeiter der deutschen Firma V+E Consult in Nürnberg massgeblich beteiligt. Die Umsetzung dieser Verpackungslösung war sehr anspruchsvoll und nur deshalb möglich, weil unser Entwicklungsteam so gut zusammengearbeitet hat. Dass wir dieses Projekt gemeinsam in Angriff genommen und erfolgreich umgesetzt haben, das hat sich gelohnt. Denn mit diesem Verpackungskonzept lassen sich im Vergleich zur vorherigen Lösung rund 80 Prozent Verpackungskosten sparen. Dieser Rationalisierungseffekt war der eigentliche Grund, weshalb unser "Tight Pack" von der Fachjury ausgezeichnet wurde. Für mich und für alle, die in die Entwicklung involviert waren, bedeutet der Swiss Star aber auch eine Anerkennung für unsere gute Zusammenarbeit.» |